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Weingut: Fattoria Nittardi (Toscana)


An der Grenze der Provinzen Florenz und Siena war die Fattoria Nittardi einst ein Wehrturm, der schon im 12. Jahrhundert als "Nectar dei" Erwähnung fand. Im 16. Jahrhundert gehörte das von Eichenwäldern umgebene, weitläufige Gut, das die Hügel von San Donato, Castellina in Chianti und Panzano dominiert, zum Besitz von Michelangelo, der 1549 seinem Neffen Lionardo schrieb: "zwei Fässchen Wein würde ich acht Hemden vorziehen"; er ließ sich den Wein von Nittardi nach Rom senden, um "dem Papst ein genuines Geschenk" zu machen.

Im Laufe der Jahrhunderte wechselte das Gut mehrmals seinen Besitzer bis es 1982 in die Hände des Galeristen und Verlegers Peter Femfert aus Frankfurt und seiner Frau Stefania, promovierte Historikerin aus Venedig, kam.

Schritt für Schritt haben die beiden Nittardi wieder aufgebaut. Die Weinberge wurden erneuert, ein moderner Weinkeller entstand 1992, ein Team kompetenter Mitarbeiter hat sich um Nittardi gefestigt: Giorgio Conte, der Chef-Agronom, Carlo Ferrini, der beratende Önologe, Antonio Spurio, leitender Agronom des neuen Landes in der südlichen Maremma, wo, als 1999 die Anfrage nach den Nittardi-Weinen die Produktion überstieg, ein 37 Hektar großes, wundervolles Land, unweit von Scansano mit Blick auf den Monte Argentario erworben wurde. Heute besteht Nittardi aus 120 Hektar geschütztem Wald, 12 Hektar Chianti Classico Weinbergen und 4 Hektar Olivenhainen. Dazu kommt der neue Weingarten der Maremma, Mongibello delle Mandorlaie, mit inzwischen 17 Hektar bepflanztem Land. Hier wachsen die mehrfach ausgezeichneten IGT-Premiumweine Nectar Dei und Ad Astra.

Wir haben Nittardi seit 2010 im Programm, und wie es aussieht, wird das für eine ganze Weile so bleiben.